Hintergrund

In Deutschland leben schätzungsweise 80.000 gehörlose Menschen, die mit Hilfe der Gebärdensprache kommunizieren. Ungefähr 140.000 schwerhörige Menschen sind aufgrund ihres stark begrenzten Hörvermögens ebenfalls auf die Gebärdensprache angewiesen1.

Diese Menschen führen einen Alltag, der für Hörende nur schwer vorstellbar ist. Vorurteile, Unwissenheit aber vor allem sprachliche Barrieren erschweren ihnen häufig die Eingliederung in die mehrheitlich hörende Gesellschaft und den Einstieg in viele Bereiche des Arbeitsmarktes2. Neben mangelnden an die Bedürfnisse einer gehörlosen Person angepassten Angeboten, existieren Unsicherheiten im Umgang mit Gehörlosen, die Unternehmen oft davon abhält, gehörlose Menschen einzustellen.

 

Gehörlose fühlen sich oft vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossen

 

Im Laufe der Zeit hat sich so eine eigene Mikrokultur herausgebildet, die stark von der Gesamtgesellschaft abgegrenzt lebt3. Die sozialen Kontakte sehr vieler Gehörloser beschränken sich oft nur auf ihresgleichen4.

Quellen:

1http://gehoerlosen-bund.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=38&Itemid=101&lang=de

2https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:7xTIjm3QlEUJ:https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/download/id/6626+&cd=13&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=safari

3http://www.taubenschlag.de/cms_pics/subkultur_deutsch.pdf

4http://www.gehoerlosenzentrale.ch/mobile/smartphone/gehoerlosigkeit/gebaerdensprache/gehoerlosenkultur/index.html